Ignatz Bubis
(* 12.01.1927, Steinbock)
(†13.8.1999)
Deutscher Politiker. Ignatz Bubis wurde in Breslau geboren und wuchs im Ghetto Deblin an der Weichsel auf. Von 1943 bis 1945 wurde er zur Zwangsarbeit in einer Munitionsfabrik verpflichtet. 1956 ließ er sich in Frankfurt/Main nieder, wo er einen Großhandel für Juwelen betrieb und Ende der 1960er Jahre in das Immobiliengeschäft wechselte. 1969 wurde er Mitglied der FDP, 1991 wurde er in den FDP-Bundesvorstand gewählt. 1992 trat Bubis die Nachfolge von Heinz Galinski als Vorsitzender des Zentralrats der Juden in Deutschland an. Als seine Lebensaufgabe sah er das Gedenken an die Opfer der Shoah und die Annäherung von Deutschen und Juden in Freundschaft. Die Auseinandersetzung mit dem Schriftsteller Martin Walser, der in einer Rede die Praxis des Gedenkens an die Shoah problematisierte, überschattete die letzten Lebensmonate von Ignatz Bubis.
Literatur zu Ignatz Bubis:
Auch in 1927 wurden geboren:
Gilbert
Becaud,
Harry
Belafonte,
Ruth
Berghaus,
Ignatz
Bubis,
Jupp
Derwall,
Peter
Falk ,
Hans-Dietrich
Genscher,
Althea
Gibson,
Günter
Grass ,
Juliette
Gréco ,
Otto Herbert
Hajek ,
Bill
Haley,
Dieter
Hildebrandt ,
Ernst
Huberty,
Bob
Keeshan,
Gina
Lollobrigida ,
Niklas
Luhmann ,
Kurt
Masur ,
Turgut
Özal ,
Joseph
Ratzinger,
Fidel Castro
Ruz ,